Das Corona-Unrecht und seine Täter.


Jan David Zimmermann im Gespräch mit dem Journalisten Marcus Klöckner über sein neues Buch "Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen".


Titelgebend für das Buch, das Klöckner gemeinsam mit Jens Wernicke verfasste, ist ein Zitat des Spiegel-Kolumnisten Nikolaus Blome. Blome wollte, dass ganz Deutschland mit dem Finger auf die Ungeimpften zeigt und war dabei eine von vielen prominenten Stimmen, die die Gruppe der Ungeimpften an den Pranger stellte. An diesen sprachlichen Entgleisungen, die reale juristische und gesellschaftliche Diskriminierungen zur Folge hatten, zeigte sich etwas, was Marcus Klöckner den "faschistischen Moment" nennt: das Aufflackern des Alltagsfaschismus. Mit beklemmender Akribie schildern die Autoren in ihrem Buch anhand gut dokumentierter Zitate eine Sprache der Entmenschlichung, der Abwertung und der Gewalt gegenüber all jenen, die nicht gegen Corona geimpft waren oder die die Maßnahmen kritisch sahen. Am Ende muss man sich die Frage stellen: Was wäre im weiteren Verlauf der Krise noch möglich gewesen? Wie weit hätte man die Eskalation schließlich getrieben?


Marcus Klöckner und Jens Wernicke: "Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen." Das Corona-Unrecht und seine Täter. 

Rubikon 2022.


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